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Archive for the 'Potenzmittel' Category

Der Klassiker unter den Potenzmitteln: die spanische Fliege

Tuesday, May 22nd, 2007

Dieses Extrakt mit dem Käfer - die spanische Fliege ist eigentlich ein Käfer - enthält den hochgiftigen Wirkstoff Cantharidin, der die Harn und Geschlechtsorganis massiv anspricht. In ganz ungeschickten Fällen hat daraus eine Dauererrektion resultiert, was ja wohl kaum wünschenswert ist. Eine Überdosis kann bis zum Tod führen und mit Versuchen jeglicher Art ist mehr als deutlich abzuraten.

Die Präparate, die jedoch in Deutschland auf dem Markt sind, jedoch auch unter diesem Namen, enthalten eine ungiftige Ersatzsubstanz. Diese Substanz dient in der alternativen Medizin oftmals bei Blasenentzündungen. Ob dieser Ersatzstoff jedoch für die Potenz wirklich wirksam ist scheint fraglich.

Dieses Produkt mit dem Ersatzstoff arbeitet noch mit dem Ruf des Originalextraktes; welches leider in den vergangenen Jahrhunderten viele liebeslustige Männer das Leben gekostet hat.

Taigawurzel

Monday, May 21st, 2007

Dieser aus Sibirien kommenden Wurzel wird eine Stimulierung des Immunsystems nachgesagt. Außerdem soll sie den Aufbau von Körpereiweiß unterstützen und sich positiv auf Beschwerden in den Wechseljahren sowie auf die nachlassende sexuelle Aktivität auswirken. Bei Bluthochdruck ist von einer Anwendung der Wurzel abzuraten.

Steigert körperliche, geistige und sexuelle Leistungsfähigkeit. Verbessert die persönliche Verträglichkeit gegenüber negativen Umwelteinflüssen, dadurch werden Stresssituationen besser ertragen.

Guarana

Monday, May 21st, 2007

Es gilt seit einigen Jahren als legale Techno-Droge. In vielen Energy-Drinks ist Guarana zu finden. Locker flockig können die Nächte durchgezogen werden und die Fitness macht mit. Guarana wird im Regelfall als Pulver zum Einrühren in Säfte oder Joghurt, zuweilen sogar als Kaugumme oder Tee, angeboten.

Ursprünglich wurde dieses Extrakt von den Indianern Südamerikas als Wachmacher für die langen Märsche durch die Regenwäler eingesetzt. Guarana ist eine Urwaldliane. Sie enthällt ca. fünf mal so viel Kofeein wie Kaffee. Dadurch wirkt dieser Stoff aufputschend, bechleunigt den Herzschlag und stimuliert die Liebeslust.
 
Guarana enthält bis zu 5% Guaranin, welches als das stärkste natürlich vorkommende Koffein gilt. Dieses hochwirksame reine Koffein ist frei von Reizstoffen und an Ballaststoffe und Rohfasern gebunden. Deshalb wird es langsam und schonend über den Darm aufgenommen. Die Aufnahme von dem im Kaffe enthaltenen Koffein erfolgt dagegen stossweise im Magen. Aus diesem Grund wird Guarana gerade solchen Menschen empfohlen, die Kaffee oder Schwarztee nicht vertragen, aber auf die belebende Wirkung nicht verzichten wollen. Untersuchungend der Universität Zürich bestättigen dies wissenschaftlich.
Besonders in der heutigen stressgeplagten Zeit, sind die Eigenschaften von Guarana sehr wertvoll. Viele Studenten nehmen es beispielsweise vor Prüfungen oder zum Lernen, LKW-Fahrer nehmen es bei langen Autofahrten, Manager bei langen Arbeitszeiten und auch viele Sportler schwören auf Guarana.

In ein Glas geben Sie zwei Teelöffel Gersten- oder Weizengraspulver und einen mehr oder weniger gehäuften Teelöffel gemahlenen Guaransamen. Das ganze mit Multivitaminsaft auffüllen und gut durchmixen. Gibt schnell Energie und versorgt Sie gerade im Sommer oder beim Sport mit wertvollen Vitaminen und Proteinen.

In Wasser oder Milch gelöst, putscht Guarana auf milde Weise auf und brasilianische Liebende lassen sich gerne von diesem Trunk antörnen.Durch Ballaststoffe gebunden, wird das Koffein ähnlich wie beim grünen Tee langsam an den Körper abgegeben.

Unter den Erotikcocktails gibt es einige Rezepte mit Guarana

Ephedrakraut

Monday, May 21st, 2007

Die getrockneten Blätter des Ephedrakrauts können im Apothekenfachhandel bezogen und zu einem - wenn auch nicht sonderlich schmackhaften, so doch um so wirkungsvolleren - Tee verarbeitet werden. Dazu läßt man pro Tasse einen gehäuften Teelöffel Blätter drei Minuten in kochendem Wasser ziehen. Um den bitteren Geschmack etwas zu überdecken, kann der Tee mit ein wenig Milch und Zucker versetzt werden.

Das Ephedrakraut enthält vor allem das amphetaminartige Ephedrin und verschiedene Alkaloide die besonders im August ihre höchste Konzentration entfalten und zu dieser Jahreszeit gesammelt werden sollten.
Dennoch enthalten nicht alle Arten das psychoaktive Ephedrin oder Alkaloide. Die Wirkstoffsreichsten und giftigsten Arten sind Ephedra breana (Nordchile), Ephedra helvetica (Schweiz), Ephedra major (Spanien, Griechenland), Ephedra nevadensis (Nordamerika), Ephedra trifurca (Mexiko) und vor allem Ephedra sinica (China)

Ephedra findet wieder mehr Anklang. Benutzt wird es vor allem als natürlicher Aufputscherl, da es wach macht und auch als Stimulans zur vermehrten sexuellen Aktivität führt. Auch in Österreich bekommt man bereits HerbalEcstasy in Kapseln, die mit Ephedrakraut versetzt sind. Dieses Gefühl der Klarheit und Wachheit wird auch kaum durch andere Substanzen wie Alkohol oder THC beeinträchtigt, man bleibt weiterhin konzentriert und munter.

Aufpassen sollten hier die Männer, die dieses Extrakt als Aphrodisiaka verwenden. Denn durch die gefäßverengende Wirkungsind sie zwar sexuell erregter - doch sinkt die Errektionsfähigkeit. Tee aus Ephedra wird in der Wirkung als sinnesschärfend, wachmachend, euphorisierend, stimulierend, aphrodisierend beschrieben.

Ein starker Tee (ca.30 Teelöffel auf 1 Liter Wasser) kann jedoch Halluzinationen auslösen!

Sas Ephedrakraut sorgte schon in der Antike für reichlich Kurzweil, sei es als Bowle bei dionysischen Festen oder als Nahrung des Saturn bei so mancherlei römischen Orgien. Treibende Kraft im Bockskraut ist das Ephedrin, das den Sympathikus stimuliert und leicht euphorisierende Wirkung hat. Unter seinem Einfluß soll man die Muskulatur bewußter wahrnehmen und ein angenehm schauerartiges Gefühl entlang des Rückens verspüren. Wichtig: Als Aphrodisiakum ist das Ephedrakraut nur für Frauen probat. Bei Männern, so lesen wir, könne seine gefäßverengende Eigenschaft eher für Aussetzer sorgen.

Damiana

Monday, May 21st, 2007

Dieses von den Maya stammende Kraut wird entweder geraucht, wie ein Räucherstäbchen verwendet oder in Form von Extrakten getrunken. Neben einem leistungssteigernden Effekt soll es auch zu einem Anstieg der Lust kommen. Weiters wurde eine vermehrte Durchblutung des Unterleibs beobachtet. Damiana kommt zudem auch bei Asthma und Depressionen zum Einsatz.

Ideal zur Einnahme eignen sich Tee oder das alkoholische Extrakt aus den Damaniabusch-Blättern, die über den Apothekenfachhandel erhältlich sind. Für die Teezubereitung genügen 2 bis 3 Eßlöffel Damaniablätter pro Liter, die nicht länger als fünf Minuten ziehen sollten. Ein ausgezeichnetes Aphrodisiakum stellt das alkoholische Extrakt dar, für das man neben Damaniablättern noch ca. 150 ml Honig (nach Geschmack), vier Zimtstangen, drei Vanilleschoten, einen Eßlöffel Gewürznelken sowie frische Minzblätter benötigt. Alle Zutaten werden in eine leere, dunkle Flasche (1 Liter) gefüllt und mit möglichst hochwertigem Rum (kein Verschnitt) aufgegossen. Geben Sie der Mischung zwei Wochen lang Zeit zu ziehen und drehen Sie die Flasche zur besseren Durchmischung täglich einmal auf den Kopf.

Für die Zubereitung eines Liebestees brauchen Sie2 TL getr. Damianakraut
1 l Wasser
Wasser zum Kochen bringen, das Kraut hinzugeben, weitere 3 bis 5 Minuten kochen lassen, abseihen, trinken. Süßen Sie mit Honig oder braunem Zucker nach Geschmack. Besonders gut schmeckt der Tee der Liebe, wenn Sie etwas Pfefferminztee hinzugeben.

Alstonia

Saturday, May 19th, 2007

Man kennt Alstonia auch unter den Namen Dita, Schulholzbaum, Weissquirlbaum und in Indien chhatim. Man findet die Pflanze in Indien, in den Regenwäldern Süd- und Südostasiens, auf Sri Lanka und den Philippinen. Nur die Samen werden als Aphrodisiakum verwendet. In tantrischen Ritualen dienen sie zur Kräftigung der Erektion und zum Hinauszögern des Orgasmus.
Das getrocknete Kraut ist im ethnobotanischen Fachhandel erhältlich.

Nicht in Vergessenheit geraten sollte die lustmachende Wirkung von Bilsenkraut, das übrigens schon im Altertum für Liebesdienste herhalten mußte. Während nämlich die Priesterinnen der alten Orakel neben Myrrhe und Olibanum den Rauch von Bilsensamen inhalierten, um sich in einen tranceartigen Zustand zu versetzen, stellten geschäftstüchtige Heilerinnen und Hexen für ihre Kunden daraus Liebestränke her. Die aphrodisierende Wirkung von Bilsenkraut kommt wahrscheinlich aus der Kombination von zentralnervöser Erregung durch das enthaltene Atropin und psychischer Entspannung als Wirkung des Inhaltsstoffes Hyoscin. Zum Einstimmen auf eine Liebesnacht wird eine leichte, anregende Rauchmischung aus Bilsenkrautblättern gemischt mit Hanfblüten empfohlen. Da die Pflanze, vor allem der Samen, toxisch wirkt, soll an dieser Stelle vor Experimenten gewarnt werden.

Alstonia-Extrakts werden 2 Gramm Samen in einem Mörser zerstampft und mit einem Liter Wasser aufgegossen. Nachdem die Mischung circa zwölf Stunden lang geruht hat, wird sie durch ein Teesieb gefiltert und kann dann getrunken werden. Die richtige Dosierung hängt selbstverständlich vom Körpergewicht und von der allgemeinen Verträglichkeit ab. Experimentieren Sie dabei vorsichtig, weil Chlorogenin allergen - und somit reizend auf Blase und Genitalien - wirkt.

Alstonia (Bilsenkraut, Weißquirlbaum oder Schulholzbaum)
Für deren aphrodisierenden Eigenschaften wird das pharmakologisch wirksame Alkaloid Chlorogenin verantwortlich gemacht. Dessen Wirkung auf die Libido soll eher organischer als psychischer Natur sein, weil es eine leichte Reizung des Urogenitaltraktes hervorruft.

Yohimbe

Saturday, May 19th, 2007

Von Matrosen wurde die Yohimbe im 19. Jahrhundert Europa getragen, und ruck zuck war das Gerücht geboren, um dieses sagenhafte Potenzholz. Gegen Ende des Jahrhunderts blühte der Handel mit Yohimbinprodukten. Der gleichnamiger Wirkstoff wirkt wie ein Neurotransmitter, der spezifiell die Rezeptoren der Sexualzentren im Sakralmark binden soll. Die erzeugte sexuelle Erregung kann Dauererektionen hervorrufen, die nach Recherche bzw. Erfahrungen bis zu vier Stunden anhalten. Die erste Wirkung tritt nach etwa einer viertel Stunde auf. Man kann warme, angenehme Schauder im Bereich der Wirbelsäule, eine allgemeine Stimulation mit erhöhter sexueller Erregung, eine leichte Veränderung der Wahrnehmung und manchmal spontane Erektionen bemerken. Sexuelle Aktivitäten wirken besonders angenehm, und nicht selten entsteht das Gefühl des körperlichen Verschmelzens.

Ist etwas dran? Das müsst Ihr wolhl selber austesten….
Beispielsweise so: Rinde in der Apotheke erstehen und sich einen Sud damit herstellen. Die Ausgangsdosis pro Person beträgt 30 Gramm geschnittene Rinde, diese zusammen mit 1 Gramm Ascorbinsäure 20 Minuten lang in einem Liter Wasser gekocht wird. Nach dem Abkühlen wird der Sud durch ein feines Sieb gefiltert und kann genossen werden. Der Geschmack dürfte zwar in Richtung grausam eingestuft werden, aber wenn’s hilft

Poppers - schon mal mit Poppers “gepoppt”?

Saturday, May 19th, 2007

Was geht denn da ab? Ein Typ in der Disco zieht ein Fläschchen aus der Hose, schnüffelt mal kurz und tanzt plötzlich total enthemmt - ja nahezu high Er benimmt sich in seinen Bewegungen urplötzlich so als wäre er rattenscharf.
Oder wie war das mit dem Sex mit dem Knaben, den sie im www aufgerissen hatte? Der nach kurzem schnüffeln absolut enthemmt in Sacken Sex alle Stellungen teste?

Bis vor zwei Monaten nur in den Niederlanden rezeptfrei in den Sexshops zubekommen (danach wurde es auch dort aufgrund der gefährlichen Nebenwirkungen verboten). Poppers bestehen aus einem guten halbes Dutzend Stoffen wie Amylnitrit, genauer Isopentylnitrit, ein Medikament ursprünglich zur Blutdrucksenkung und Geburtshilfe eingesetzt und auch wegen Geährlichkeit im Regelfall nicht mehr in der Liste der verschreibenden Medikamente. Jedoch tauchte dieser Stoff als Modedroge in den 80ern wieder auf und ist zuweilen in der Schwulenszene im Einsatz.
Popers senken den Blutdruck und entspannen die unwillkürlich innervierte Muskulatur (das sind die Muskeln, die nicht bewußt gesteuert werden können, also z. B. die Muskeln in den Geschlechtsorganen). Konsumenten berichten, dass sie nach dem Konsum extrem geil werden, viele Hemmungen fallen lassen und sich nur der Lust hingeben. Poppers gilt so manchem als das ideale Sexmittel.

Die Wirkung, die Poppers erzielen können von 30 Sekunden bis zu 2 Minuten anhalten. Sekunden voller Lust und Exstase, die Es wird vermutet, dass ein regelmäßiger Konsum sich auf die Anzahl der körpereigenen Helferzellen negativ auswirkt. Das Immunsystem wird geschädigt. Dies ist besonders gefährlich bei Menschen, die HIV positiv sind, deshalb wurde dieser Schnüffelstoff in den USA verboten.

Alles das wird ein Grund sein, warum Poppers nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen, der Besitz und Konsum des Wirkstoffs sind somit nicht strafbar, jedoch die Weitergabe und der Verkauf (außer durch Apotheken) stellen einen Verstoß gegen das Arzneimittelgesetz dar. Nitrithaltige Medikamente sind verschreibungspflichtig.

Ein oraler Gebrauch (indem die Flüssigkeit z.B. getrunken oder in die Nase gegossen wird) kann zu extremen Schädigungen im Gehirn führen, es könnten einige Funktionen nicht mehr erfüllt werden. so dass bestimmte Funktionen nicht mehr ausgeführt werden können. Ein Geschädigter aus den USA z.B. hat nach dem Genuß eine dauerhafte Lähmung davon getragen.
Schleimhäute (Augen, Mund, …) reagieren mehr als empfindlich und es könnte zu beständigen Schädigungen kommen. Eine Überdosierung kann über den Weg Blutdruckabfall zu einem Schlaganfall führen. Auch wenn bisher nur ein Todesfall bekannt wurde, so dürfte uns allen klar sein was eine - auch kurzzeitig aussetzende - Wirkung des Gehirns bedeuten kann.

Kopfschmerzen werden häufig als Nebenwirkung angegeben. Das wird aber wohl kaum der Grund sein, warum die franzosen oft einen Orgasmus als den le petit morte - kleiner Tod - bezeichnen.

Auch wenn die inhalierten Dämpfe der Poppers entspannend wirken auf die glatte Muskulatur des Körpers, dadurch eventuell das Eindringen beim Analverkehr erleichtert werden könnte, so ist es dennoch ein Präparat vor dem zu warnen ist! Tödlich kann es in Verbindung mit Viagra enden!

Die in den Sexshops vermeintlichen Poppers dürften ebensowenig (weil ja sonst Arzneimittelgesetz) echt sein wie die Spanische Fliege.

Maca-Pflanzenextrakt

Saturday, May 19th, 2007

Die Maca-Pflanze wächst in den peruanischen Anden und wird schon seit langem als Heilmittel verwendet. Wirksam soll sie bei Libidomangel, erektiler Dysfunktion und Wechselbeschwerden sein. Der Genuss dieses Pflanzenextrakts führt außerdem zu einer verbesserten Durchblutung. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Dieses Potenzmittel, welches ursprünglich von den Inkas stammt, verdoppelt die Spermienzahl innerhalb von wenigen Wochen Ein peruanisches Knollengewächs namens Maca verdoppelt bei regelmäßigem Verzehr die Spermienzahl und steigert die Libido der Männer.

Die Pflanze senkt auch den Blutdruck und baut Stress und Angst ab. Dies berichtet der peruanische Wissenschaftler Gustavo Gonzales gegenüber dem Nachrichtendienst Ananova. In seiner Studie hatten zwölf Männer im Alter von 20 bis 40 Jahren über drei Monate lang Maca zu sich genommen. Schon nach zwei Wochen sei die Spermienzahl im Schnitt von 87 Millionen auf 183 Millionen gestiegen, berichtet Gonzales. Gleichzeitig sein mehr männliche Hormone gebildet worden, und das sexuelle Verlangen der Männer habe zugenommen.

Ginseng - Eleutherococcus

Saturday, May 19th, 2007

Diese Wurzel gilt seit jeher als Mittel zur Leistungssteigerung und Anregung des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels. Positive Effekte soll Ginseng auch bei Stress, Müdigkeit, Depression und nicht zuletzt bei sexueller Müdigkeit bewirken. Angeblich steigert es den Sauerstoffgehalt im Blut.

Ginseng kann nicht als Mittel angesehen werden, das Libido oder Potenz direkt anregt bzw. steigert. Aufgrund der hormonähnlichen Struktur und einer gewissen Verwandtschaft von Ginsenosiden zu den Östrogenen wurde jedoch ein gewisser Einfluß auf die biologische Fortpflanzungs funktion vermutet. Und in der Tat zeigte sich sowohl in pharmakologischen als auch in klinischen Versuchen, daß sich mit Ginsenosiden z. B. Zyklusstörungen verhindern ließen. Darüber hinaus wurden Spermien nicht nur vermehrt neu gebildet. Diese wiesen auch eine bessere Beweglichkeit auf. Ginseng im Klimakterium

Dennoch sollte folgendes in Erwägung gezogen werden:
Es wird berichtet, daß nach Einnahme von Ginseng Symptome wie Hitzewallungen, Nachtschweiß, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, depressive Zustände, Herzklopfen und nervöse Störungen gebessert, zum Teil sogar zum Verschwinden gebracht werden konnten. Leider ist es nicht auszuschließen, daß in Zukunft weitere Nebenwirkungen entdeckt werden.

Möglicherweise liegt es daran, dass Ginsenoside in ihrer chemischen Struktur eine gewisse Ähnlichkeit mit Hormonen darstellen. Ob man deshalb schon von hormonähnlichen Wirkungen sprechen kann, bleibt dahingestellt. Möglicherweise kommt ein Teil der Wirkung dadurch zustande, daß spezielle Rezeptoren an den Organen, die von Hormonen als Anlegestelle benutzt werden, von den Ginsenosiden besetzt werden.